Historie

Wenn man im Raum Rheda-Wiedenbrück an Heimatgeschichte denkt, sind die Batenhorster Schützen eigentlich nicht mehr wegzudenken. Gegründet wurde die Batenhorster Schützenbruderschaft im Jahre 1848. Das Gründungsprotokoll datiert vom Juli 1848 und enthält die damalige Satzung.

Bereits bei der Gründung setzten Bestrebungen ein, die die Pflege der Heimatliebe und Geselligkeit zum Ziele hatten. Nach dem ersten Weltkrieg sollte dann der Schützenverein von neuem entstehen und 93 Gemeindemitglieder erklärten im August 1921 den sofortigen Beitritt. Jedoch konnte der Verein nicht Tritt fassen, da die Inflation mit ihren Folgeerscheinungen erhebliche Schwierigkeiten bereitete. Die geschichtlichen Ereignisse von damals wurden jedoch fortgeschrieben, wodurch dem Schützenverein eine lückenlose Vereinschronik möglich ist.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Schützenverein unter Mithilfe des Gesang- und Reitervereins neu ins Leben gerufen. Am 22. November 1950 fand die erste Besprechung über das Wiedererstehen des alten Batenhorster Schützenvereins von 1848 statt. Es wurde beschlossen, den von den Vätern gegründeten alten Verein wieder erstehen zu lassen und zwar mit der Bezeichnung „Schützenverein Batenhorst, gegründet 1848„. Der neue Schützenverein wurde geführt vom Vorsitzenden und Brudermeister Theo Wonnemann, Schützenoberst Bernhard Aufderheide und Major Heinrich Walgern.

Nach dem plötzlichen Tod des Oberst Bernhard Aufderheide 1953 übernahm Major Heinrich Walgern dieses Amt. Neuer Major wurde in diesem Jahr Franz Kröger. 1965 wurde Theo Wonnemann in das Amt des Bezirksbrudermeisters des Kreises Wiedenbrück gewählt. Nach dem im Jahre 1968 Theo Wonnemann aus Gesundheitsgründen sein Amt niederlegte, wählten die Vereinsmitglieder Gerhard Bürenhaus zum neuen Brudermeister. 1985 wurde Gerhard Bürenhaus dann zum stellvertretenden Bezirksbundesmeister gewählt.

Im Jahre 1963 erfolgte die Gründung der Schießabteilung innerhalb der Schützenbruderschaft, die im Laufe der Jahre auf beachtliche Erfolge verweisen kann. Im Jahre 1973 übernahm Heinrich Löppenberg das Amt des Majors von Franz Kröger. Karl-Josef Lohmann wurde neuer Oberst als Nachfolger von Heinrich Walgern.

Während die ersten Schützenfeste noch im Saale und in den Festzelten bei Brill gefeiert wurden, wurde ab 1967 das  Schützenfest in die Dorfmitte an den Hellweg verlegt. Gleichzeitig wurde im Schützenfestprogramm am Montagabend ein Brillant-Feuerwerk eingeführt. Im Jahre 1973 konnten die Batenhorster mit einem großen Festakt und Jubiläums-Schützenfest das 125-jährige Bestehen ihrer Bruderschaft feiern. 
Bereits im Jahre 1974 wurden die Weichen für den Schützennachwuchs gestellt. Es wurde eine Jungschützen-Abteilung gegründet, die weiterhin sehr aktiv ist.

Als wichtiger Punkt in der Vereinsgeschichte ist das Jahr 1982 zu erwähnen. In diesem Jahr wurde die vereinseigene Hubertushalle erbaut. Diese Schützenhalle errichteten zahlreiche Schützenbrüder in unermüdlicher Eigenleistung. Die Hubertushalle ist inzwischen fast das ganze Jahr hindurch mit Veranstaltungen belegt und bereits über die Kreisgrenzen hinweg bekannt und beliebt geworden.

Schon dreimal stellten die Batenhorster den Bezirks-Schützenkönig, und zwar in den Jahren 1960 (Hubert Großelümern), 1988 (Rudolf Wilholt) und 2003 (Siegfried Ströker).

Der Schützenverein St. Hubertus Batenhorst ist seit seiner Gründung immer dem Schützenleitspruch gerecht geworden. Er erfreut sich in allen Bevölkerungsgruppen großer Beliebtheit.  Das jährliche Schützenfest hat große Sympathie bis in die Nachbarkreise hinein.

Im Jahr 1990 übergaben Brudermeister Gerhard Bürenhaus und Major Heinrich Löppenberg ihre Ämter in jüngere Hände. Beide arbeiteten als Ehrenbrudermeister und Ehrenmajor im Vorstand weiter mit. Neuer Brudermeister wurde der damalige Oberst Karl-Josef Lohmann, sein Amt des Oberst wurde von Leonhard Winter übernommen.

Im Jahr 2008 erfolgte ein weiterer Schritt zur Förderung des Schützennachwuchses, denn in diesem Jahr wurde die Jungschützenkompanie um die Jungschützendamen erweitert. Die Jungschützenkompanie besteht mittlerweile aus mehr 120 Jungschützen und 74 Jungschützendamen und erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit.

Im Jahr 2012 folgte nun der nächste Wechsel an der Spitze der St. Hubertus Schützenbruderschaft. Karl-Josef Lohmann hat sein Amt nach fast 40 Jahren Vorstandsarbeit in die Hände von Hans Schulte übergeben. Karl-Josef Lohmann bleibt dem Schützenvorstand allerdings als Ehrenbrudermeister weiterhin erhalten.

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